Social Media – Schon lange kein Hype mehr

Dez 7, 2012

Ich habe gerade nachgeschaut. Am 13.Dezember sind es genau 2 Jahre seit ich auf Facebook eine eigene Fanpage betreibe. Über 300 Fans verfolgen meine wöchentlichen Beiträge, davon sind über 100 meine „Freunde“. Es wird Zeit die letzten zwei Jahre in Facebook Revue passieren zu lassen.

Wie alles begann

Februar 2010 bin ich mit einem privaten Profil Facebook beigetreten. Ich habe 7 (Sieben!) Monate gebraucht bis ich mich getraut habe einen eigenen Beitrag zu verfassen. Anfangs war es reine Neugierde. Heute ist es Leidenschaft und pures Vergnügen.

„Blut geleckt“

Nach ein paar Wochen „Blut lecken“ habe ich mich entschlossen eine eigene Fanpage zu betreiben. Einfach nur so. Ich wollte meine privaten Beiträge und mein Business voneinander trennen. War neugierig darauf wie es funktioniert, was die Plattform für Möglichkeiten bietet. Ich wollte meine Reichweite vergrößern.

Mein erstes „Gefällt mir“ auf einen Beitrag habe ich, einen Tag nach Fanpage-Gründung, von Katja Zenz erhalten. Danke liebe Katja dafür! Jetzt ging es also los der direkte Kontakt zu meinen Fans. Was wollte ich posten, welche Position wollte einnehmen? Was interessiert meine Fans. Was unterscheidet mich von anderen Webdesignern und Programmierern.
Anfangs war das noch recht leicht, da kannte ich meine Fans. Inzwischen sind 2/3 meiner Fans „Fremde“ und damit wurde es immer spannender welche Posts gut liefen und welche eher nicht. Maßstab war für mich immer das Feedback über Likes oder Kommentare.

Facebook – Meine persönliche Kaffeeküche

Ich habe einmal geschrieben dass Facebook für mich, als Selbständige, wie „die Kaffeeküche für Angestellte“ ist. Ich fühle mich dann zu Hause, bei der Arbeit, nicht so alleine.

Wenn ich mag dann schau ich nur still in Facebook rein oder ich schreibe etwas, like und kommentiere. Das Ganze braucht ca. eine Stunde am Tag.

Der Großteil, bestimmt über 95%, meiner „Freunde“ sind Netzwerk-Partner. Und wäre da nicht Facebook ich wüsste nicht ob ich so einen engen Kontakt zu den einzelnen Personen hätte, ob mir der eine oder andere noch so im Gedächtnis wäre.

Ich weiß es klingt wie ein „Hoch“ auf Facebook und ich verstehe auch die kritischen Stimmen zu Facebook: Kommerziell, Datenschutz, Unübersichtlich, Willkürlich, uvam. Aber seien wir doch mal ehrlich. Facebook bietet uns allen auch eine unheimlich tolle Plattform um sich auszutauschen, neue Leute kennen zu lernen, sein Netzwerk zu pflegen, anderen auch seine andere – private – Seite zu zeigen und nicht zu vergessen alte wie neue Kunden zu erreichen.

Facebook macht Schlagzeilen

Ganz nebenbei erwähnt steht nirgends in Facebook dass man den Namen seiner Kinder veröffentlichen MUSS oder private Bilder ins Album legen SOLL.

Was jeder einzelne in Facebook veröffentlicht, ist gesunder Menschenverstand und denkt immer daran: „Schreibt nie etwas in die sozialen Medien rein was ihr am nächsten Tag nicht in der Zeitung als Schlagzeile lesen wollt“.

Heute Facebook – Morgen???

Heute heißt eine der Social Media Plattformen „Facebook“. In ein paar Jahren wird sie anders heißen und alle haben und werden eines gemein haben: Unsere Kinder wachsen damit selbstverständlich auf. Heute sind es noch Kinder, doch in ein paar Jahren werden es unsere Kunden sein. Ob wir es wollen oder nicht.

Social Media ist für mich schon lange kein Hype mehr. Es ist neben meiner Website, meiner Visitenkarte und hätte ich Flyer auch neben diesen, ein natürliches Mittel des Marketing. Was nach Hobby aussieht ist „Arbeit“ und als solche sollte es auch jeder sehen der in Facebook ist um sich mit seinem Netzwerk zu verbinden.

Hieß es früher „Wer in Google nicht gefunden wird existiert nicht!“, heißt es jetzt für mich auch „Wer kein Social Media macht den gibt es nicht!“

Fazit

Mir hätte nichts Besseres als das Social Media passieren können. Mit wenigen Mitteln, außer meiner investierten Zeit, erreiche ich Menschen die ich früher nie erreicht hätte. Ich kann Netzwerkpartner mit einem Klick empfehlen, kann mich in Gruppen austauschen, mir Tipps holen und mein Fachwissen „schenken“. Und zu guter Letzt entspricht es ganz meinem Naturell der offenen und transparenten Kommunikation zu meinen Freunden und Fans.

I like it! Und Du?